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Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin rückt verschiedene Mikronährstoffe wie unter anderem Vitamine, Mineralstoffe und essenzielle Fettsäuren und deren Auswirkung auf die körperliche und psychische Gesundheit in den Vordergrund.

Was ist orthomolekulare Medizin?

Orthomolekulare Medizin
© Unsplash: Element5 Digital

Schon in den 60er Jahren gewann der Begriff orthomolekulare Medizin unter dem zweifachen Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling an Popularität. Bei entzündlichen Prozessen im Körper und in bestimmten Lebenssituationen hilft per Definition eine gezielte Zufuhr von verschiedenen Mikronährstoffen, um die eigene Gesundheit zu schützen. Dabei kommen lediglich körpereigene Substanzen zum Einsatz, die wir zu einem gewissen Grad beispielsweise auch über die Nahrung aufnehmen. 

Ziele der orthomolekularen Medizin

Bild: Zubereitung von gesundem Essen an der Blomenburg Privatklinik
© Katrin Schoening

Der Bedarf an Nährstoffen unterscheidet sich wie in vielen Belangen von Mensch zu Mensch. Die Ernährungsgewohnheiten, verschiedene Lebenssituationen, das Bewegungslevel oder aber auch vorhandene Krankheiten und eine damit verbundene Medikation können den Nährstoffbedarf beeinflussen. Primär hat die orthomolekulare Medizin das Ziel, durch eine bedarfsorientierte Nährstoffversorgung, die allgemeine Gesundheit zu erhalten, aber auch körperliche und psychische Krankheiten zu behandeln. Bedarfsorientiert meint in dem Zusammenhang die notwendigen Substanzen im passenden Mengenverhältnis für jeden Einzelnen.

Nährstoffdefizit im Körper

Häufig können wir, insbesondere bei einem erhöhten Bedarf während einer Erkrankung, den Nährstoffbedarf über unsere Ernährung nicht ausreichend deckend. Haben wir beispielsweise ein hohes Stresslevel und eine große alltägliche oder vorrübergehende Belastung, kann dies zu Mangelerscheinigungen führen, da essenzielle Marko- und Mikronährstoffe fehlen. An diesem Punkt setzt die orthomolekulare Medizin an. 

Ursachen & Auswirkungen eines Nährstoffmangels

Ursachen

Was kann ein Nährstoffdefizit auslösen?

  • Unausgewogene oder einseitige Ernährung
  • Erhöhter Alkohol- oder Medikamentenkonsum
  • Ungleichgewicht des Darmmikrobioms
  • Übermäßiger Zigaretten- oder Koffeinkonsum
  • Schwangerschaft
  • Hohe psychische Belastung und ein erhöhtes Stresslevel
  • Erhöhtes Bewegungslevel bei Sportlern
  • Verminderte Nährstoffaufnahme aus dem Darm bspw. durch das Alter oder Vorerkrankungen

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Auswirkungen

Wie macht sich ein Nährstoffmangel bemerkbar?

Der Nährstoffmangel löst ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper aus, das sich in verschiedenen Symptomen niederschlägt. Dem Körper fehlen dann die nötigen Bausteine, um das Immunsystem zu stärken, das Zellwachstum anzuregen und den Stoffwechsel in Gang zu halten. Betroffene eines Nährstoffmangels klagen häufig über Energielosigkeit, erhöhte Müdigkeit, Schlafprobleme und vermehrte Infekte wie Erkältungen oder eine Grippe. Hat der Körper nicht alle nötigen Nährstoffe zur Verfügung, die er für die täglichen Prozesse braucht, können weitere Anzeichen und entzündliche Prozesse im Körper auftreten, die psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angsterkrankungen zunehmend begünstigen.

Einsatz der orthomolekularen Medizin

Bild: Medizinische Experten im Gespräch
© GettyImages-91156582

Bei Bedarf führen wir während Ihres Aufenthaltes eine eingehende Analyse mittels einer Laboruntersuchung Ihres Nährstoffhaushaltes durch, um eventuelle Mangelerscheinungen zu bestimmen. Ist eine weitere Behandlung aufgrund eines Defizites angebracht, können wir die zusätzlich benötigten Makro- und Mikronährstoffe dem Körper über verschiedene Wege zuführen. Dabei handelt es sich ausschließlich um körpereigene Nährstoffe.

Enge Verzahnung der Behandlung

Eine enge Überwachung Ihrer Werte und die Anpassung des Therapieverlaufs steht dabei für uns an oberster Stelle, um jegliche individuelle Faktoren zu berücksichtigen. Alle Therapielemente Ihrer Behandlung greifen dabei nahtlos ineinander. So berücksichtigen wir bei einer Behandlung im Rahmen der orthomolekularen Medizin selbstverständlich Ihre Lebenssituation zu Hause, als auch die aktuellen Rahmenbedingungen anderer Therapieelemente, wie die Sporttherapie oder der Ernährungsberatung.