Privatklinik für Traumafolgestörungen – Behandlung in der Blomenburg
Privatklinik für Traumafolgestörungen
Wirksame Behandlung Traumafolgestörungen

Die Wunden traumatischer Ereignisse müssen nicht immer präsent sein. Ein Trauma kann die Seele noch lange belasten. Ist die Verarbeitung mit den eigenen Ressourcen nicht möglich und die Psyche schlichtweg überfordert, können sich daraus Traumafolgestörungen wie eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln.

Solche Erlebnisse, sei es der miterlebte Autounfall oder körperliche sowie psychische Übergriffe, versetzten Betroffene häufig zunächst in eine Art Schockstarre, die die Verarbeitung erschwert. Unverarbeitete psychische Wunden können sich dann in Albträumen, Flashbacks und emotionaler Taubheit bemerkbar machen. Wir stehen Ihnen in unserer Privatklinik zur Seite!

Zur Aufnahme
Wie Sie psychische Erkrankungen wie die Traumafolgestörung oder eine Angststörung erkennen – die Blomenburg Privatklinik klärt über Symptome und Ursachen auf.
Symptome & Ursachen

Mögliche Traumata

Auslöser für Traumafolgestörungen wie eine PTBS ist initial ein sogenanntes Trauma, welches das Leben Betroffener tief erschüttert. Die Traumatisierung wird dabei immer durch äußere Einflüsse herbeigeführt und kann menschlicher Natur (Gewalteinwirkung) aber ebenso zufälliger Natur (Unfall) sein. Auch die Dauer eines Traumas (Typ-I-Traumata / Typ-II-Traumata) ist für die Form der Traumafolgestörung entscheidend.

Solche äußerst belastenden Ereignisse können in manchen Fällen die eigenen inneren Ressourcen überfordern und die Grenze des menschlich Verkraftbaren vollends überschreiten.

Traumatisierend können unter anderem folgende Ereignisse oder Situationen sein:

  • Unfälle
  • Naturkatastrophen
  • Terrorismus und Krieg
  • Verlust nahestehender Personen
  • Schwere Erkrankungen 
  • Vernachlässigung
  • Psychische oder körperliche Gewalt / Ernsthafte Verletzungen

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Symptome

Die erste Schocksituation versetzt Betroffene häufig in einen Zustand völliger Handlungsunfähigkeit, da vermehrt ausgeschüttete Stresshormone den Körper und die Psyche fest im Griff haben. Ab diesem Zeitpunkt können nach ICD-10 folgende Symptome auf eine psychische akute Belastungsreaktion hindeuten:

  • Herzrasen und hoher Puls
  • Emotionale Taubheit und Teilnahmslosigkeit
  • Schreckhaftigkeit, Angst und Verzweiflung
  • Schlafstörungen und Albträume
  • Totale Ohnmacht & Überforderung

Weitere Symptome können häufig erst Wochen oder Monate als Folge nach dem belastenden Ereignis auftreten und das Leben Betroffener immer mehr einnehmen:

  • Albträume und Flashbacks 
  • Vermeidungsverhalten, um Trigger-Situationen zu umgehen
  • Verzerrte eigene Wahrnehmung
  • Dissoziative Störungen
  • Sozialer Rückzug 
  • Erhöhter Alkohol- und Tablettenkonsum

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Ursachen

Ein traumatisches Ereignis muss nicht zwingend eine Traumafolgestörung wie eine komplexe PTBS nach sich ziehen. Häufig tritt nach einem Trauma in erster Linie eine akute Belastungsreaktion auf, die auch als "Schock" bezeichnet wird. Diese Belastungsreaktion klingt meist nach 2-3 Tagen ab. Das Trauma stellt zwar die auslösende Situation dar, doch verschiedene Aspekte im Leben der Betroffenen nehmen Einfluss auf die Entwicklung einer Traumafolgestörung. So ist zum einen die persönliche Erfahrung und das eigene Lebensumfeld entscheidend. Ebenso ist das soziale Umfeld und der Rückhalt ein wichtiger Faktor. Fehlt diese Unterstützung, ist die Bewältigung eines Traumas aus eigener Kraft häufig schwierig.

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Behandlung in unserer Traumaklinik

Sie als Mensch stehen im Zentrum unseres multimodalen Behandlungskonzeptes der Traumatherapie. Die Kombination unserer traumaspezifischen Methoden und Techniken in bis zu 25 Therapieeinheiten die Woche beachtet deshalb Ihre ganz persönliche Ausgangssituation. Behutsam schafft unser Expertenteam für Sie ein sicheres therapeutisches Vertrauensverhältnis, um gemeinsam die angstbehaftete, traumatische Situation zu integrieren und trotz Traumafolgestörung wieder selbstbestimmt zu leben!

Innovative Diagnostik & nachhaltige Behandlung

Diagnostik

Das Grundvertrauen vieler Betroffener ist nach einer Traumatisierung häufig tief erschüttert. Viele verschließen sich vor den belastenden Erinnerungen und schaffen es aus Angst und Scham nicht, sich anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Eine stärkende und sichere therapeutische Beziehung ist uns dementsprechend bereits ab dem Zeitpunkt des diagnostischen Erstgespräches besonders wichtig. Einfühlsam und haltgebend widmen wir uns Ihren angstbehafteten Erinnerungen und damit der Ursache der Traumafolgestörung.

Ebenso beachten wir von Anfang an die Bedeutung weiterer Symptome wie Depressionen, unklare Körperbeschwerden und Schlafstörungen, die mitunter auch alleine Traumafolgesymptome darstellen können. Unter anderem können wir so mit einer umfassenden Schlafanalyse mittels Polysomnographie einen ganzheitlichen diagnostischen Prozess einleiten.

Traumafokussierte Psychotherapie

Unser Hauptaugenmerk der traumatherapeutischen Methoden liegt auf der konkreten Verarbeitung des Traumas mit Hilfe traumafokussierter intensiver Psychotherapie. Dabei orientieren wir uns an den Phasen der Traumatherapie (Stabilisierung, Konfrontation, Integration).

Stabilisierung
Durch gezielte Visualisierungsübungen sowie vermittelte Skills zur Emotionsregulation lernen Sie, mit Flashbacks, Ohnmachtsgefühlen und tiefer Angst anders umzugehen.

Konfrontation

Während der Konfrontationsphase arbeiten wir gemeinsam das Trauma und die dazugehörigen emotionalen und körperlichen Symptome auf und lernen, dass das Erlebte keine akute Bedrohung mehr für Sie darstellt. Die Konfrontation nimmt für uns dabei meist den höchsten Stellenwert der phasenorientierten Traumatherapie ein.

Wir nutzen je nach Ausgangslage und Situation unter anderem Verfahren wie:

  • Prolongierte Exposition
  • Narrative Expositionstherapie (NET)
  • Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT).

Integration

Während der letzten Phase soll das Trauma als Teil der eigenen Vergangenheit verstanden werden. Das Erlebte wird somit in die eigene Biographie integriert, ohne dass es das Hier und Jetzt beeinträchtigt. Wir können die Traumatisierung zwar nicht ungeschehen machen, doch unser Ziel ist es langfristig, Ihre Bewertung auf das traumatische Erlebnis zu verändern und Sie in ein unbeschwertes Leben zu begleiten.

Adjuvante Therapieangebote

Fachtherapien

  • Kunsttherapie
  • Körperwahrnehmung & Physiotherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungsverfahren

Zusätzliche Kreativtherapien ermöglichen häufig den Zugang zu traumabehafteten Situationen und deren Bewältigung. Körperorientierte Verfahren verleihen Ihnen zusätzlich neue Stärke in der Auseinandersetzung mit Ihrem Trauma. Unsere Fachtherapien zielen auf die Stärkung Ihres Selbstvertrauens und der Selbstkontrolle ab.

Störungsspezifische Seminare

Bei Traumafolgestörungen wie einer PTBS unterstützen wir Sie mit einem breiten Kursangebot. In unserem Seminaren vermitteln wir Ihnen vor allen Dingen geeignete Bewältigungsstrategien, um mit belastenden Gefühlen, Gedanken und körperlichen Symptomen im Zuge der Traumafolgestörung konstruktiv umgehen zu können. Sie lernen die Symptome besser zu verstehen. Dadurch erlangen Sie wieder mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Zuversicht

Biologische Verfahren

Insbesondere bei einer ausgeprägten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) kann die individualisierte medikamentöse Therapie eine erste Entlastung für Betroffene schaffen und so den Weg für weitere Therapieverfahren ebnen. In akuten Fällen kann so eine Grundlage für die weitere erfolgreiche Psychotherapie geschaffen werden. Dabei verordnen wir Psychopharmaka leitliniengerecht ausschließlich bei absoluter Notwendigkeit und in gegenseitiger Abstimmung.

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Die Umgebung mit Haptik, Farben und Licht spielt bei psychischen Erkrankungen wie bei einer Depression, Burnout, Schlafstörungen, Traumafolgestörungen, Angststörungen, Zwangsstörungen oder Tinnitus eine entscheidende Rolle. Die Blomenburg Privatklinik orientiert sich am Healing-Environment-Prinzip.
Ankommen & Wohlfühlen

Die Blomenburg bietet Ihnen in familiärer und persönlicher Atmosphäre genau das richtige Umfeld, um sich Ihrem Trauma und dessen Bewältigung gemeinsam zu stellen. Fernab von traumatischen Situationen und Erinnerungen finden Sie so Momente der Ruhe und Achtsamkeit in einem einzigartigen Ambiente.

Zur Unterkunft
Vertrauensvoll für Sie da!

„Bei der effektiven Verarbeitung der Traumafolgestörung ist kompetente Hilfe und eine familiäre Atmosphäre besonders wichtig. Ob ein ärztliches Vorabgespräch oder die Klärung der Kostenübernahme – wir kümmern uns um alles!"

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Kirstin Bernhardt
Leitende Oberärztin