Wir sind weiterhin für Sie da

Liebe Patienten, Angehörige und Zuweiser,

die Entwicklung der Corona-Pandemie sorgt weltweit für Verunsicherung und Ängste. Wir sind weiterhin wie gewohnt für Sie da und stehen für eine medizinische Erstberatung jederzeit zur Verfügung.

Wir haben umfassende Hygiene- und Schutzvorkehrungen getroffen, um Ihren Schutz zu gewährleisten. Bei Fragen und Sorgen können Sie uns jederzeit anrufen.

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Portraitfoto von Frau Dr. Stephanie Grabhorn: Chefärztin der Blomenburg Privatklinik

Häufig gestellte Fragen

Auf einen Blick finden Sie hier alle wichtigen Informationen rund um die Aufnahme, Ihren Aufenthalt bei uns, sowie den Prozess der Entlassung. Fragen und Antworten zu der aktuellen Covid-19 Situation und zu den Vorgehensweisen in unserer Klinik finden Sie hier ebenfalls.

FAQs: Covid-19

Ist eine Aufnahme in der Blomenburg weiterhin möglich?

Eine Aufnahme in der Blomenburg Privatklinik ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie wie gewohnt möglich. Wir haben selbstverständlich alle notwendigen Hygiene- sowie Schutzvorkehrungen getroffen, die über die aktuellen Bestimmungen hinausgehen, um sowohl unsere Patienten, als auch unser Team zu schützen. Unser gesamtes Personal ist adäquat geschult, sodass Sie sich keine Sorgen bezüglich Ihres Aufenthaltes machen müssen.

Wird in der Blomenburg auf SARS-CoV-2 getestet?

Um die Sicherheit aller zu gewährleisten, haben wir die Möglichkeit, Patienten bei Aufnahme auf SARS-CoV-2 zu testen. Bis zum Ergebnis werden selbstverständlich sämtliche Hygiene- und Kontaktbeschränkungen eingehalten. Sie können uns zudem einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 48h ist, zur Verfügung stellen. Dasselbe Vorgehen gilt für Rückkehrer aus Beurlaubungen. Kontaktieren Sie uns bei jeglicher Symptomatik zudem bitte vorab, sodass wir den Einzelfall besprechen und bewerten können.

Welche Hygienebestimmungen gelten vor Ort?

Wir achten auf umfassende Hygienemaßnahmen, um Ihnen während Ihres Aufenthaltes den größtmöglichen Schutz zu bieten. Neben ausreichenden Desinfektionsstationen und sorgfältiger Hygiene der Räumlichkeiten, Kontaktbeschränkungen, sowie eines angepassten Mund-Nasen-Maskengebots, haben wir zudem in den alltäglichen Abläufen der Klinik alle notwendigen Vorkehrungen ergriffen. Unser Patientenmanagement gibt Ihnen gerne jederzeit eine Auskunft darüber, welche Maßnahmen in unserer Klinik aktuell Anwendung finden.

Welche Schutzvorkehrungen wurden getroffen?

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie können Sie sich bei uns sicher fühlen. Zu unseren umfangreichen Schutzmaßnahmen zählen neben einem Screening und Testverfahren bei Neuaufnahme auch jegliche notwendigen Abstands- und Hygienevorkehrungen. Zusätzlich haben wir eine derzeit angepasste Besucherregelung und eine Einlassbeschränkung von Dienstleistern und Lieferanten eingeführt.

Da wir insbesondere bei den Gruppentherapien ein großes Augenmerk auf eine reduzierte Gruppengröße und geeignete Abstände legen und mehr als die allgemein notwendigen Schutzvorkehrungen getroffen haben, brauchen Sie sich bei einer Aufnahme bei uns keine Sorgen machen. Erkundigen Sie sich gerne auch ausführlich bei unserem Patientenmanagement über aktuelle Schutzvorkehrungen und die getroffenen Maßnahmen in unserer Klinik.

FAQ's: Allgemein

An wen richtet sich das Angebot der Blomenburg?

In der Blomenburg behandeln wir Indikationen aus dem gesamten psychisch-psychosomatischen Spektrum mit dem Fokus auf Stressfolgeerkrankungen. Wir bieten kompetente und schnelle Unterstützung bei

  • Depressionen,
  • Burnout,
  • Traumafolgestörungen,
  • Angststörungen,
  • Somatoformen Störungen,
  • Schlafstörungen,
  • Tinnitus
  • und Zwangsstörungen.

Als idealer Rückzugsort der medizinische Kompetenz, ein exklusives Ambiente und eine einzigartige wohltuende Umgebung vereint, bietet Ihnen die Blomenburg die idealen Voraussetzungen, um sich ganz Ihrer mentalen Gesundheit zu widmen.

Die Blomenburg nimmt Privatpatienten sowie Patienten mit Beihilfe auf. Gesetzlich versicherten Patienten steht das Angebot der Blomenburg als Selbstzahler zur Verfügung.

Wie gestaltet sich der Prozess der Kostenübernahme?

Für die Beantragung der Kostenübernahme bei Ihrer privaten Krankenversicherung wird eine Begründung der medizinischen Notwendigkeit mit einer stationären Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes benötigt. Meist sind folgende Aspekte für die Krankenversicherung im Zuge der Kostenübernahme essenziell:

  • Begründung für die stationäre Therapie im Gegensatz zur ambulanten Therapie
  • Verlauf und Schweregrad der Erkrankung
  • Belastung durch das unmittelbare Umfeld des Patienten

Bei der Beantragung der Kostenübernahme beraten wir Sie gerne! Auf Wunsch können wir die medizinische Begründung nach Entbindung der Schweigepflicht ebenfalls aufsetzen.

Ich habe keinen einweisenden Haus- oder Facharzt. Wie gehe ich vor?

Wir pflegen ein breites Netzwerk zu Fachärzten und Kliniken in ganz Deutschland. Sollten Sie keinen einweisenden Haus- oder Facharzt haben, wenden Sie sich gerne direkt an uns. Wir vermitteln Ihnen den passenden Facharzt, der Ihnen eine Einweisung ausstellen kann. In Notsituationen sind unmittelbare Akutaufnahmen zudem jederzeit möglich.

Kann ich mein Haustier mitbringen?

Aufgrund verschiedenster Hygienevorschriften und aus Rücksicht auf Ihre Mitpatienten bitten wir Sie, Ihr Haustier zu Hause zu lassen. Damit Sie sich ganz auf sich und Ihre Genesung konzentrieren können, raten wir dazu, Ihr Haustier in pflegende Hände zu geben.

Wie lange dauert der Aufenthalt in der Regel?

Eine allgemeingültige Aufenthaltsdauer, die für jeden Einzelnen passt, gibt es so nicht. Jeder Patient bringt ganz individuelle Geschichten, Situationen und Voraussetzungen mit, die Einfluss auf die empfohlene Aufenthaltsdauer haben. Während Einige bereits nach wenigen Wochen eine eindeutige Verbesserung verspüren, ist für Andere ein deutlich längerer Aufenthalt von rund zwei Monaten ideal. Um eine wirklich nachhaltige Veränderung und mentale Genesung zu erreichen, sollte der Aufenthalt in der Blomenburg lange genug für unsere gemeinsame Zusammenarbeit sein. Der Großteil unserer Patienten wünscht sich ausdrücklich einen längeren Abstand vom Alltag.

Was erwartet mich in den ersten Tagen vor Ort?

Der Gedanke an die ersten Tage bei uns vor Ort kann zunächst Verunsicherung auslösen. Doch keine Sorge: unser gesamtes Team nimmt Sie behutsam auf und versorgt Sie mit allen Informationen, die Sie benötigen. Nach den ausführlichen diagnostischen Gesprächen entwickeln wir gemeinsam den für Sie passenden Therapieplan für die kommenden Wochen. Sie lernen Ihren Bezugstherapeuten, unser Team und nach und nach auch Ihre Mitpatienten kennen und können sich in Ruhe zurecht finden. Ihre ersten Therapieangebote nehmen Sie unmittelbar nach Erstellung des Therapieplans wahr, sodass Sie sich schnell an Ihren neuen Tagesrhythmus gewöhnen.

Von wem werde ich behandelt?

Unser kompetentes Expertenteam setzt sich aus Ärzten, Psychotherapeuten und Spezialtherapeuten zusammen, die integrativ zusammen arbeiten. Insbesondere bei den psychotherapeutischen Einzelsitzungen legen wir größten Wert darauf, dass Sie nach Möglichkeit von ausschließlich einem Bezugstherapeuten behandelt werden, der von Anfang bis Ende Ihres Aufenthaltes für Sie verantwortlich ist. So kann eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden, die es Ihnen ermöglicht, sich zu öffnen und fallen zu lassen. Die adjuvanten Therapieangebote werden von unserem spezialtherapeutischen Team geleitet, die Sie einzeln oder auch in der Gruppe wahrnehmen.

Was passiert nach meiner Entlassung?

Nach Ihrer Zeit in der Blomenburg gilt es, das Erlernte, die neuen Erkenntnisse und die einzigartigen Erfahrungen in Ihren Alltag zu integrieren und diese umzusetzen. Wir entlassen Sie in ein gestärktes und selbstbestimmtes Leben und freuen uns jederzeit, auch nach Ihrer Entlassung noch einmal von Ihnen und Ihrem weiteren Werdegang zu hören! Bei jeglichen Fragen im Nachgang stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Wir pflegen einen engen Austausch zu Ihrem einweisenden Arzt, um bei Bedarf und auf Wunsch auch eine nahtlose ambulante Nachbehandlung abgestimmt auf Ihren Aufenthalt bei uns zu gewährleisten. Mit dem Fachzentrum für Stressmedizin Falkenried können wir im Anschluss, wenn gewünscht, eine ambulante Therapie im Raum Hamburg anbieten.

Informationen für gesetzlich Versicherte

Gesetzliche Krankenversicherung: Genehmigung

Auch eine gesetzliche Krankenversicherung kann einen Aufenthalt in einer Privatklinik genehmigen. Der Gesetzgeber hat eine entsprechende Regelung im Sozialgesetzbuch definiert (§13 Abs. 2 SGB V) – das sogenannte Kostenerstattungsverfahren. Eine Inanspruchnahme der Leistungen einer Privatklinik muss durch medizinische oder soziale Gründe rechtfertigt werden. Zudem muss die Gewährleistung einer medizinischen Versorgung in gleicher Qualität wie in einem öffentlichen Krankenhaus gegeben sein.

Voraussetzung

Sollten Sie nicht als Selbstzahler aufgenommen werden wollen, ist die Zustimmung Ihrer Krankenkasse nach jetzigem Stand notwendig, um die Leistungen einer Privatklinik in Anspruch zu nehmen. Ihr Versicherungsträger beurteilt die Inanspruchnahme der Leistungen nach eigenem Ermessen und entscheidet, ob ausreichende Indikationen und Gründe für den Aufenthalt in einer Privatklinik vorliegen und diesen rechtfertigen. 

Wir raten Ihnen dazu, vorab aktiv mit der Krankenkasse zu sprechen und nach dem Kostenerstattungsverfahren zu fragen.

Besonderheiten des Kostenerstattungsverfahren

An Ihre Wahl des Kostenerstattungsverfahren sind Sie mindestens ein Kalendervierteljahr gebunden. Sie werden wie ein Privatversicherter behandelt und müssen Rechnungen zunächst selbst in Vorkasse begleichen. Die Rückerstattung (teilweise/komplett) erfolgt dann nach Einreichung der Rechnung bei Ihrer Krankenkasse. Die gilt dann auch für weitere stationäre Behandlungen, die in den bewilligten Zeitraum fallen, wie beispielsweise ein Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall.

Antragsstellung

Für die Beantragung des Verfahrens wird ein formloser Brief mit Angabe Ihrer Versichertennummer an Ihre Krankenkasse benötigt, in dem Sie bei Ihrem Versicherungsträger eine schriftliche Genehmigung des stationären Aufenthalts und der Behandlung in einer Privatklinik erbitten (entweder nach §13 Abs. 2 SGB V gemäß dem Kostenerstattungsverfahren oder aufgrund bestimmter geeigneteren Regelungen Ihrer Krankenkasse).

Folgende weitere Informationen und Inhalte sollte dieses Anschreiben enthalten:

  • Krankenhauseinweisung von einem Facharzt aus den Gebieten der Psychiatrie, Psychotherapie oder Neurologie oder eines Psychologischen Psychotherapeuten mit folgenden Inhalten:
    • die vorläufige Diagnose nach ICD-10
    • Begründung der Notwendigkeit einer stationären Behandlung, da eine ambulante Therapie nicht ausreicht
    • den Namen der ausgesuchten Privatklinik, die Sie aufsuchen wollen
  • Angabe von medizinischen oder sozialen Begründungen, die eine Behandlung in Ihrer gewünschten Privatklinik dringlich erforderlich machen (z.B. spezielles Therapieangebot/ Notwendigkeit einer kurzfristigen Aufnahme aufgrund einer drohenden Verschlechterung Ihrer Situation)

Tipp: Begründen Sie die medizinische Notwendigkeit auch durch Telefonnotizen und Briefwechsel mit entsprechenden öffentlichen psychiatrischen/psychosomatischen Einrichtungen, die der Privatklinik ähneln und führen Sie die dortigen Wartezeiten auf.

Welche Kosten werden erstattet?

Ihre Krankenkasse richtet sich nach einer Genehmigung bei der Erstattung der Behandlungskosten nach den Beträgen der öffentlichen Krankenhäuser und ersetzt Ihnen entsprechend die Kosten, die bei einem Aufenthalt dort entstanden wären (ggf. abzüglich eines Verwaltungskostenabschlages i.H.v. max. 5% vom Rechnungsbetrag).

Grundsätzlich werden um die 280 Euro pro Tag erstattet. Wie bei einem stationären Aufenthalt in einem öffentlichen Krankenhaus wird noch der Eigenanteil, 10 Euro pro Krankenhaustag für maximal 28 Tage im Kalenderjahr, abgezogen. Die Zuzahlung beträgt auf Basis der vorherigen Pauschale in der Regel ca. 120 Euro pro Tag. Bei einer Verweildauer von 4-6 Wochen ergibt sich somit eine Zuzahlung i.H.v. rund 3600 Euro bis 5040 Euro.

Hinweis: Die tatsächliche Zuzahlung kann erst nach der schriftlichen Zusage Ihrer Krankenkasse kalkuliert werden. Für die genauen Beträge der Erstattung setzen Sie sich direkt mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

Sie haben eine Zusatzversicherung

Wenn Sie für eine stationäre Krankenhausbehandlung eine private Zusatzversicherung („Chefarztbehandlung“ und/oder „Wahlleistung Einbett-/Zweibettzimmer“) abgeschlossen haben, so sollten Sie den Aufenthalt möglichst auch bei Ihrer privaten Zusatzversicherung ankündigen, damit die Wahlleistungen von Ihnen in Anspruch genommen werden können. Reichen Sie deswegen vor der Anreise die Einweisung Ihres Arztes und ein fachärztliches Gutachten ein.

Jederzeit für Sie da!

Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, freuen wir uns selbstverständlich jederzeit über Ihre Kontaktaufnahme. Informationsmaterial und Broschüren können wir Ihnen ebenso per E-Mail oder per Post zur Verfügung stellen. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit unserem Patientenmanagement auf.