Ernährung bei Depression – Personalisiertes Ernährungskonzept in der Blomenburg Privatklinik
Personalisierte Ernährung bei einer Depression
Zusammenhang zwischen Depression & Ernährung

Ernährung und Psyche hängen unweigerlich zusammen. Ausgewogene Mahlzeiten und wichtige Nährstoffe verändern nicht nur unser Wohlbefinden, sondern können auch Einfluss auf eine Depression nehmen. Dass unser Gemütszustand und unser allgemeines Wohlbefinden stark von einer ausgewogenen Ernährung abhängt, ist schon lange bekannt. Doch verschiedene wissenschaftliche Ansätze beschäftigen sich darüber hinaus mit der Wirkung der Nahrung auf unser seelisches Gleichgewicht.

 

Einigen Lebensmitteln und bestimmten Nährstoffen wird so ein nachweislicher Einfluss auf eine Depression sowie anderen psychischen Erkrankungen zugeschrieben.

Faktren & Forschungshintergründe:

  • Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren, kurz Nährstoffe, beeinflussen die Botenstoffe in unserem Gehirn und damit unsere generelle Stimmung.
  • Der Darm und die darin enthaltenen Bakterien nehmen ebenso Einfluss auf unsere Psyche. Die Diagnostik des Darm-Mikrobioms wird immer weiter erforscht.
  • Bei der falschen Ernährung kann es häufiger zu Infektionen und entzündlichen Prozessen im Körper kommen, die widerrum Einfluss auf die Psyche nehmen. Eine ausgewogene Ernährung stärkt unser Immunsystem und so auch unsere seelische Verfassung.
Ein Ungleichgewicht des Nährstoffhaushaltes kann psychische Erkrankungen wie die Depression begünstigen. Die Blomenburg Privatklinik beachtet Ihren einzigartigen Nährstoffhaushalt (orthomolekulare Medizin).
Chemisches Ungleichgewicht

Durch Appetitlosigkeit, Mangelernährung oder einer zu einseitigen Ernährung kann das Gleichgewicht im Gehirn durcheinandergeraten. Die Neurotransmitter können so die Impulse nicht mehr ausreichend verarbeiten und weiterleiten. 

Botenstoffe im Gehirn

Fehlende Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin führen zu einem Ungleichgewicht der chemischen Balance und begünstigen dadurch psychische Erkrankungen wie eine Depression. Ein Mangel der oben genannten Botenstoffe und damit essenzieller Glückshormone macht sich beispielsweise in folgenden Symptomen bemerkbar:

  • Schlafstörungen
  • Gereiztheit
  • Apathisches Verhalten & Depressive Verstimmung
  • Antriebslosigkeit & Schlappheit
  • Fehlendes Empfinden von Glück & Freude
Gesunde Ernährung bei Depressionen

Vitamine

Um das Gleichgewicht im Gehirn zu erhalten, sind vor allen Dingen die Vitamine B1, B6 und B12 in unseren Lebensmitteln wichtig. Auch Vitamin D, welches beispielsweise bei Kontakt mit der Sonne produziert wird, steht in engem Zusammenhang mit der Entstehung einer Depression. Folsäure (häufig auch: Folat – Vitamin B9) unterstützt weiterhin die Kommunikation im Gehirn.

Welche Lebensmittel unterstützen die Aufnahme der Nährstoffe?

  • Vitamin B1: Hülsenfrüchte, Spargel, Weizenvollkornbrot
  • Vitamin B6: Bananen, Bohnen, Spinat, Avocado, Grünkohl
  • Vitamin B9 / Folsäure: Weizen, Linsen, Spargel, Erbsen
  • Vitamin B12: Tierische Produkte wie Fleisch, Eier & Fisch
  • Vitamin D: Fisch, Pilze, Milch, Eier, Haferflocken

Mineralstoffe & Spurenelemente

Mineralstoffe wie beispielsweise Magensium, Zink, Kupfer und Selen haben einen erheblichen Einfluss auf unseren Körper und damit auch auf unsere Psyche. Eine ausgewogene Zufuhr verschiedener Mineralien wirkt entzündungshemmend auf unsere körpereigenen Prozesse. Doch welche Lebensmittel enthalten die essenziellen Mineralstoffe?

Setzen Sie besonders auf folgende Nahrungsmittel, um die Zufuhr zu unterstützen:

  • Spinat
  • Kartoffeln
  • Bananen & Äpfel
  • Linsen
  • Haferflocken
  • Karotten
  • Mandeln, Ernüsse, Paranüsse
  • Tierische Produkte wie Käse, Eier, Fisch & Austern

Fettsäuren & Aminosäuren

Wichtige Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren wie Tryptophan und Tyrosin kurbeln einen gesunden Stoffwechsel und  Zellwachstum an und haben somit einen enormen Einfluss auf unseren Gemütszustand. Das Risiko einer psychischen Erkrankung reduziert sich durch einen ausgewogenen Nährstoffhaushalt.

 

Ergänzen Sie Ihre Ernährung daher um folgende Lebensmittel:

  • Leinöl
  • Leinsamen, Weizenkeime, Sojabohnen
  • Tierische Produkte wie Fisch, Eier und Käse
  • Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne oder Erdnüsse
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Behandlung Depression Ernährung als Basis

Auch wenn die gesunde Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die Stimmung haben kann, so ersetzt eine gesunde Ernährungsumstellung nicht die professionelle Therapie bei einer schweren Depression. Sie ist vielmehr als Unterstützung und Baustein in Kombination mit verschiedenen Therapieelementen gedacht, um den Therapieerfolg zu bestärken.

 

Die Ernährung bildet damit unter anderem eine wichtige Basis in der Behandlung. Sollten Sie die Symptome einer Depression verspüren, sollten Sie jedoch nicht zögern, kompetente Unterstützung zurate zu ziehen.

Die Blomenburg Privatklinik unterstützt Ihre ganzheitliche Genesung bei psychischen Erkrankungen mit einem personalisiertem Ernährungskonzept.
Umfassende Ernährungsberatung

In der Blomenburg stehen wir Ihnen bei einer Depression ganz persönlich zur Seite und verhelfen Ihnen zu neuer inneren Stärke. In unserer Ernährungsberatung und einer gemeinsamen Kochgruppe vermitteln wir Ihnen dabei eine gesunde Ernährungsweise und eine bewusste Lebensführung, die Ihr seelisches Gleichwicht zukünftig unterstützten.

Personalisierte Ernährung

Unser personalisiertes Ernährungskonzept wird durch unseren wissenschaftlichen Beirat Prof. Dr. Christian Sina unterstützt, der das Institut für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein leitet.

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Professor Dr. Christian Sina – Beiratsmitglied in der Blomenburg Privatklinik und Ernährungsmediziner am UKSH
Prof. Dr. Christian Sina
Wissenschaftlicher Beirat