Zu Beginn der VR-Therapie findet ein ausführliches therapeutisches Gespräch statt, in dem die individuellen Beschwerden, Ängste und Ziele der Patientin oder des Patienten genau erfasst werden. Gemeinsam wird eine sogenannte Angsthierarchie erstellt, also eine Abstufung von Situationen, die unterschiedlich stark Angst auslösen. So kann die Therapie schrittweise und gezielt aufgebaut werden.
Im Anschluss erfolgt eine Einführung in die verwendete Technik. Die Patient:innen erhalten eine verständliche Erklärung zur VR-Brille und zur Funktionsweise der virtuellen Umgebung. Dabei wird auch offen über mögliche körperliche oder emotionale Reaktionen gesprochen, wie etwa leichte Übelkeit oder Unsicherheitsgefühle, damit diese während der Behandlung besser eingeordnet werden können.