Blomenburg Private Tagesklinik & Ambulanz Frankfurt am Main

ADHS / ADS

Behandlung, Symptome & Ursachen

ADHS / ADS Behandlung

Unruhe Bewältigen und Strukturen schaffen

Die Gedanken schweifen ab, eine ständige innere Unruhe plagt den Geist: Betroffene von ADHS / ADS kämpfen häufig damit, sich strukturiert einer Aufgabe zu widmen und lassen sich leichter als andere ablenken. Impulsives und desorganisiertes Verhalten erschweren das alltägliche Leben.

Fakt ist, dass Sie der Erkrankung nicht ausgeliefert sind: ADHS / ADS kann mit einer professionellen Therapie effektiv behandelt werden. Wir beraten Sie in unseren Privatkliniken gerne individuell!

So behandeln wir ADHS

Im geschützten Umfeld unserer Kliniken können wir uns gemeinsam den Herausforderungen Ihres Alltags widmen und Ihr Selbstwertgefühl nachhaltig stärken. Da bei jeder ADHS-Erkrankung unterschiedliche Symptome im Vordergrund stehen und unterschiedliche Auswirkungen auf die Entwicklung auftreten, hat die engmaschige und individualisierte Behandlung für uns den größtmöglichen Stellenwert. Der auf Sie zugeschnittene Therapieplan ist optimal aus unseren vielfältigen Maßnahmen zusammengestellt und verzahnt.

Falls die Diagnose einer Erwachsenen-ADHS gestellt wird, erfolgt zunächst ein Beratungsgespräch durch den/die behandelnde:n Psychiater:in, der über die Behandlungsoptionen im Allgemeinen und in der Klinik im Speziellen aufklärt.

ADHS-Betroffenen wird in den meisten Fällen empfohlen ein Medikament einzunehmen, da bei dieser psychischen Erkrankung die medikamentöse Therapie aufgrund der hohe Effektivität und geringen Nebenwirkungen einen sehr hohen Stellenwert besitzt.

Die medikamentöse Einstellung erfolgt im Rahmen von wöchentlichen Einzelvisiten bei Ihrem behandelnden Psychiater/Psychiaterin. Dabei richten wir uns nach den offiziellen Behandlungsleitlinien und den gesetzlichen Vorgaben zum Betäubungsmittelgesetz.

Psychische Begleiterkrankungen, wie beispielsweise Depressionen oder Angsterkrankungen, behandeln wir zusammen mit Ihrer ADHS. Eine gleichzeitige Therapie Ihrer ADHS und der anderen psychischen Erkrankung ist notwendig und wichtig, da sich diese häufig gegenseitig bedingen, verstärken und aufrechterhalten.

Nicht nur ein vertieftes Wissen und entsprechende Coping-Strategien verbessern die Symptomatik. Entsprechende spezialisierte Fachtherapien wie körperzentrierte Verfahren (Sport- und Bewegungstherapie) und Kreativtherapien (Theater-, Ergo- und Kunsttherapie) stärken den Zugang und gleichzeitig die notwendige Distanz zu den eigenen Gefühlen und Gedanken. Im Sinne der ganzheitlichen Behandlung werden alle Therapieangebote optimal in Absprache mit Ihnen verzahnt.

ADHS-Behandlung in der vollstationären Akutklinik

Ihre Behandlung setzt sich aus verschiedenen aufeinander abgestimmten Therapiebausteinen zusammen. Einzeltherapie, ADHS-spezifische Gruppenangebote, Achtsamkeitstraining, medikamentöse Behandlung sowie ergänzende Therapien unterstützen Sie dabei, neue Strategien für den Alltag zu entwickeln und Ihre ADHS-Symptome besser zu bewältigen. Ins unserer vollstationären Akutklinik können wir Ihnen dabei ein besonders intensives und engmaschig begleitetes Therapieangebot mit vielfältigen störungsspezifischen Behandlungsmöglichkeiten bieten.

Gemeinsam mit anderen Betroffenen neue Perspektiven entwickeln

Die ADHS-Gruppenpsychotherapie, in der sich ausschließlich Patient:innen mit ADHS befinden, stellt zusammen mit der Einzel-Psychotherapie, dem Achtsamkeitstraining und der medikamentösen Therapie einen wichtigen Baustein unserer leitliniengerechten ADHS-Behandlung dar. Die ADHS-Gruppe findet zweimal wöchentlich in 60-minütigen Sitzungen statt.

ADHS besser verstehen

Zu Beginn der Gruppentherapie bieten wir umfassende Informationen zur Erkrankung selbst an. Wichtig ist dabei, die beeinträchtigenden Konsequenzen der früh in der Kindheit beginnenden ADHS-Symptomatik auf die Entwicklung zu würdigen. Diese kann zur Unterdrückung (Masking) der ADHS-Symptome und zu negativen Überzeugungen über sich selbst und die Umwelt führen und zur Entstehung zusätzlicher psychischer Erkrankungen wie z. B. Angststörungen, Depressionen oder Suchtmittelkonsum beitragen.

Die Informationsvermittlung umfasst zudem die medikamentösen Behandlungsoptionen, da die medikamentöse Therapie einen besonderen Stellenwert in der ADHS-Behandlung besitzt.

Die eigenen Muster erkennen

Ein weiteres Ziel der Gruppe ist es, die Wahrnehmung der eigenen Symptome zu schärfen und ein besseres Verständnis für die ADHS-Symptomatik zu entwickeln. Dadurch möchten wir unseren Patient:innen helfen, dysfunktionale Denk- und Verhaltensweisen besser erkennen und ihnen dadurch entgegenwirken zu können.

Mehr Struktur und Sicherheit im Alltag gewinnen

Darüber hinaus legen wir in den Gruppen einen Fokus auf die Förderung des Selbstmanagements. Dies umfasst insbesondere das Verhalten in sozialen Interaktionen sowie die Verbesserung der Problemlösestrategien, Planungs- und Organisationsfähigkeit. Zudem werden Strategien zur verbesserten Kontrolle der erhöhten Grundanspannung, Impulsivität, Gereiztheit und Stimmungsschwankungen besprochen.

Konzentration und Achtsamkeit stärken

Schließlich werden gemeinsam Möglichkeiten der Beeinflussung der Unaufmerksamkeit und der damit zusammenhängenden Desorganisation (z. B. Nicht-Beenden von Aufgaben, Prokrastination, Verlegen und Vergessen) erarbeitet. Das zweimal pro Woche zusätzlich stattfindende Achtsamkeitstraining stellt hierbei einen wichtigen Wirkfaktor zur Verbesserung von Ablenkbarkeit und Abschweifen dar.

Stärken erkennen und fördern

Neben der Arbeit an diesen Herausforderungen ist es uns wichtig, die Stärken und Fähigkeiten von Menschen mit ADHS zu fördern. Dazu zählen Flexibilität, Begeisterungsfähigkeit, Kreativität und Energie – Ressourcen, die gezielt genutzt und weiterentwickelt werden sollten.

Zusätzlich zur ADHS-Gruppentherapie nehmen die Patient:innen an einer ADHS-spezifischen Achtsamkeitsgruppe teil. Sie findet zwei Mal wöchentlich für jeweils rund 30 Minuten statt, um ein regelmäßiges und intensives Training zu ermöglichen. Ein zentrales Ziel ist es, Achtsamkeit als Lebensprinzip in Ihren Alltag zu integrieren, sodass Sie besser mit Ihrer ADHS-Symptomatik leben können.

Bei ADHS fällt es oft schwer, die Aufmerksamkeit zu steuern oder Impulse zu kontrollieren. Achtsamkeitsübungen können helfen:

  • beim Erlernen einer Beobachter-Perspektive zu den eigenen Gedanken
  • die Aufmerksamkeit bewusster zu lenken
  • Gedanken und Ablenkungen früher zu bemerken
  • Impulse wahrzunehmen, bevor man handelt
  • den Moment der Entscheidung bewusst erleben zu können (Impulskontrolle)
  • bewusstes/ umsichtiges/ langfristig hilfreiches Entscheiden und Handeln zu ermöglichen
  • innerlich mehr zur Ruhe kommen, Stress zu reduzieren
  •  einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln

Viele Betroffene berichten, dass sie dadurch mehr Ruhe, Klarheit und Fokussierung im Alltag erleben

In der Gruppe üben wir gemeinsam in ruhiger Atmosphäre, tauschen Erfahrungen aus und beantworten Ihre Fragen. Sie lernen verschiedene Übungen kennen, deren Integration in Ihren Alltag besprochen und geübt wird. Die Gruppe bietet außerdem Zusammenhalt, Motivation und Unterstützung beim „Dranbleiben“.

Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung, jedoch können schon wenige Minuten Übung pro Tag langfristig einen Unterschied machen und dabei helfen, den Autopiloten zu verlassen und bewusster mit Aufmerksamkeit, Gedanken und Gefühlen umzugehen. Gerade bei ADHS kann das den Alltag deutlich erleichtern. 

Zusammen mit Ihnen wird noch während des stationären Aufenthaltes eine ambulante, psychiatrische Weiterbehandlung wohnortnah gesucht, da die medikamentöse Behandlung bei eine:r Spezialist:in fortgesetzt werden sollte.

ADHS-Diganostik

Viele Erwachsene erkennen erst spät, dass hinter Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe, Organisationsschwierigkeiten oder Impulsivität eine ADHS stehen könnte. Gleichzeitig können ähnliche Beschwerden auch bei anderen psychischen Erkrankungen auftreten. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik besonders wichtig. Unsere ADHS-Diagnostik dient dazu, Ihre Beschwerden umfassend einzuordnen und mögliche Ursachen differenziert zu betrachten. Ziel ist es, eine fundierte Diagnose zu stellen und gemeinsam die passende Therapieempfehlung zu entwickeln.

ADHS-Diagnostik in unseren Tageskliniken und Privatpraxen

Eine ADHS-Diagnostik bieten wir in unseren Tageskliniken und Privatpraxen an. Im Rahmen ausführlicher Gespräche und diagnostischer Verfahren prüfen wir, ob eine ADHS vorliegt und welche Behandlungsoptionen für Sie sinnvoll sein können.

Ausführliche Informationen zum Ablauf, den Voraussetzungen und den Inhalten der Diagnostik finden Sie auf unserer Seite zur ADHS-Diagnostik:

Mehr zur ADHS-Diagnostik

ADHS verstehen

ADHS ist mehr als Konzentrationsschwierigkeiten oder innere Unruhe. Die Erkrankung kann sich sehr unterschiedlich zeigen und wirkt sich oft auf viele Lebensbereiche aus – von der Arbeit über Beziehungen bis hin zum eigenen Selbstwertgefühl. Um ADHS besser einordnen zu können, lohnt sich ein Blick auf typische Anzeichen, mögliche Ursachen und die Auswirkungen im Alltag.

Der typische „Zappelphilipp“, der häufig mit ADHS im Kindesalter verbunden wird, zeigt sich im Erwachsenenalter oft anders.

Viele Betroffene erleben:

  • eine anhaltende innere Unruhe
  • Rastlosigkeit oder das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen
  • Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen oder zu entspannen

Weitere mögliche Anzeichen sind:

  • schnelle Ablenkbarkeit durch äußere Reize
  • häufiges Abschweifen der Gedanken
  • Vergesslichkeit im Alltag
  • Schwierigkeiten bei Planung und Organisation
  • Probleme, Aufgaben strukturiert zu bearbeiten
  • impulsives Handeln oder spontanes Reagieren, ohne mögliche Konsequenzen ausreichend zu bedenken

Besonders bei langweiligen, monotonen oder länger andauernden Tätigkeiten ohne Zeitdruck fallen diese Herausforderungen vielen Betroffenen auf.

Häufig berichten Betroffene über ausgeprägte Stimmungsschwankungen im Tagesverlauf, eine schnelle Reizbarkeit wegen „Kleinigkeiten“ und eine geringe Stresstoleranz, die häufig mit der chaotischen, unübersichtlichen Alltagsplanung zu tun hat.

Wie bei dem Großteil anderer psychischer Erkrankungen, sind auch die Ursachen von ADHS individuell und nicht immer eindeutig einzuordnen. Bekannt ist jedoch, dass genetische Mechanismen und äußere Einflüsse die Entstehung begünstigen können. So haben genetische Vorbelastungen und psychosoziale Faktoren wie die Erziehung, aber ebenso Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen und neuronale Veränderungen, die bestimmte Gehirnregionen betreffen, einen Einfluss auf die Entstehung einer ADHS. 

Es werden drei Subtypen der ADHS unterschieden. 

  • Kombinierter Typ: Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität treten gemeinsam auf.
  • ADS (unaufmerksamer Typ): Konzentrations- und Organisationsprobleme stehen im Vordergrund.
  • Hyperaktiv-impulsiver Typ: Innere Unruhe, Bewegungsdrang und impulsives Verhalten prägen den Alltag.

Da die ADHS im Kindesalter beginnt und dadurch die psychische Entwicklung beeinträchtigt, entstehen häufiger als bei anderen Menschen weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Sucht oder Traumafolge- und Persönlichkeitsstörungen. Dieser Umstand erhöht das Leid der Patient:innen beträchtlich.

Die diagnostische und differentialdiagnostische Abklärung eines ADHS-Verdachts ist insgesamt herausfordernd und bedarf einer aufwendigen Diagnostik, um Fehldiagnosen zu vermeiden und dieser komplexen Erkrankung Rechnung zu tragen.

Für die betroffenen Menschen ist zudem eine Unterscheidung zwischen ADHS-Symptomen und Persönlichkeitseigenschaften oft schwierig, da die Betroffenen sich selbst nicht anders kennen (ich-syntone Symptome).

Eine Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Defizitstörung (ADHS) kann durch die belastenden Symptome selbst zu Defiziten im alltäglichen Miteinander, aber auch in der Leistungsfähigkeit und Alltagsbewältigung führen und hat dadurch weitaus größere Folgen, als manch einer annimmt. 

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Betroffene mit ADHS seit der Kindheit viele negative Botschaften und Zurückweisungen wegen ihres auffälligen Verhaltens, ihrer Unaufmerksamkeit und Organisationsprobleme durch ihr Umfeld („Du bist faul“, „du bist zu laut“, „du störst“, „du bist anstrengend“) erlebt haben. Häufig führt das zur Entwicklung eines negativen Selbstbildes, einem geringen Selbstwert, sozialer Ängstlichkeit und Misstrauen in Kontaktsituationen.

Gerade bei „hochfunktionalen“ Betroffenen mit ADHS findet sich häufig eine weitgehend vollständige Unterdrückung der ADHS-Symptomatik (masking) als Anpassungsleistung an die „neurotypische“ Umwelt, die jedoch nur durch einen enorm hohen Energieaufwand mit gedanklicher und emotionaler Kontrolle sowie rigider Alltagsstrukturierung möglich ist und dadurch zu dauerhafter Anspannung und Erschöpfung führt.

Zudem treten viel häufiger als bei Menschen ohne ADHS zusätzliche psychische Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Abhängigkeitserkrankungen auf, die durch die zuvor beschriebene Problematik ausgelöst oder zumindest begünstigt werden.

Podcast "PsycheToday"

Ihr Weg zu uns

Akutklinik

Die Aufnahme in unsere Akutklinik erfolgt in der Regel auf Empfehlung oder Einweisung durch behandelnde Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen oder Fachärzt:innen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine stationäre Behandlung für Sie infrage kommt, können Sie sich jederzeit an unser Patientenmanagement wenden. Wir informieren Sie gerne über die Voraussetzungen, den Aufnahmeprozess und die erforderlichen Unterlagen.

Gemeinsam prüfen wir, ob eine Behandlung in unserer Akutklinik die passende Unterstützung für Ihre aktuelle Situation sein kann.

 

Tagesklinik & Privatpraxis

Wenn Sie sich für eine Behandlung in unserer Tagesklinik oder Ambulanz interessieren, können Sie sich direkt bei unserem Patientenmanagement melden. In einem ersten Gespräch besprechen wir Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden und Ihre Behandlungswünsche. Gemeinsam klären wir, welches Angebot am besten zu Ihnen passt und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Unser Patientenmanagement beantwortet Ihnen außerdem Fragen zu Terminen, Kosten und den jeweiligen Behandlungsangeboten.

Als Privatkliniken behandeln wir Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahlende. Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, hängt vom individuellen Versicherungstarif ab. Wir empfehlen, die Kostenübernahme vor Behandlungsbeginn direkt mit Ihrer Krankenversicherung zu klären.

Gerne unterstützt Sie unser Patientenmanagement bei Fragen zu Kosten, erforderlichen Unterlagen und dem weiteren Ablauf.

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Burgstraße 1
24238 Selent

+49 4384 3370 114

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60322 Frankfurt am Main

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FAQ | Häufige Fragen

Die Behandlung von ADHS erfolgt individuell und richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrer Lebenssituation und möglichen Begleiterkrankungen. Je nach Bedarf können psychotherapeutische Verfahren, medikamentöse Behandlung, Achtsamkeitstraining sowie weitere unterstützende Therapieangebote miteinander kombiniert werden. Ziel ist es, gemeinsam Strategien für mehr Struktur, Selbststeuerung und Lebensqualität zu entwickeln.

Wenn Sie vermuten, von ADHS betroffen zu sein oder sich eine fachliche Einschätzung wünschen, können Sie sich direkt an unser Patientenmanagement wenden. Gemeinsam besprechen wir Ihre Situation und informieren Sie darüber, welches Behandlungsangebot und welcher Standort für Sie geeignet sein könnten.

Nein. Auch wenn noch keine gesicherte Diagnose vorliegt, können Sie Kontakt zu uns aufnehmen. Die Diagnostik einer ADHS im Erwachsenenalter ist häufig komplex und sollte sorgfältig erfolgen. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten einer diagnostischen Abklärung und die nächsten sinnvollen Schritte.

Für unsere Tageskliniken und Ambulanzen können Sie sich unkompliziert direkt an unser Patientenmanagement wenden. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, welches Angebot zu Ihrer Situation passt.

Für eine Aufnahme in unsere Akutklinik ist in der Regel eine Einweisung oder Empfehlung durch behandelnde Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen erforderlich. Auch hier ist unser Patientenmanagement Ihre erste Anlaufstelle und informiert Sie gerne über die Voraussetzungen und den weiteren Ablauf.

Als Privatkliniken behandeln wir Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahlende. Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, hängt von Ihrem individuellen Versicherungstarif ab. Wir empfehlen, die Kostenübernahme vor Behandlungsbeginn direkt mit Ihrer Krankenversicherung zu klären. Gerne unterstützt Sie unser Patientenmanagement bei Fragen zu den erforderlichen Unterlagen und dem Aufnahmeprozess.

Ja. Viele Menschen mit ADHS leiden zusätzlich unter Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen oder anderen psychischen Belastungen. Diese Begleiterkrankungen werden bei der Behandlung berücksichtigt, da sie häufig eng mit der ADHS-Symptomatik zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen können.